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Wallersdorf: Solartechnik auf Kläranlagendach – Interessante Diskussion mit zahlreichen Teilnehmern
WALLERSDORF(r.) Auf reges Interesse stieß die jüngste Sitzung des Ausschusses für Bauen, Landwirtschaft und Umwelt, Vorsitzende Anette Ackermann konnte neben Ausschussmitgliedern auch Ortsvorsteher aus Grebenau, Schwarz und Udenhausen begrüßen, ferner waren Fachleute zum Thema Solartechnik vor Ort, auch der Chef der NABU-Ortsgruppe, FAR Arno Eifert, hatte den Weg zur Kläranlage gefunden.
Fachleute vor Ort Mitglieder des Bauausschusses und zahlreiche Zuschauer im Gespräch mit Solartechnikern und Handwerkern |
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Hintergrund: Die SPD hatte im Oktober vergangenen Jahres einen Antrag im Parlament gestellt, der den Magistrat beauftragte, geeignete Flächen für Solardächer zu finden und wirtschaftliche Berechnungen anzustellen. Gleichzeitig wurde von Seiten des Klärwärters Klaus Döring Klage darüber geführt, der der Klärschlamm im Stapelbehälter „zu nass“ sei und man überlegen solle, ob ein Dach, mit Solartechnik ausgestattet, nicht eine wirtschaftliche Alternative zur bisherigen Handhabung sei. „Wir stehen vor dem Problem, erst mit dem Dekanter den Klärschlammm auf einen bestimmten Wert (Trockensubstanz 18-TS 18) zu trocknen, damit der gelagert und transportiert werden kann“. Wenn es dann längere Zeit regne, würde der Schlamm in dem nicht überdachten Schlammstapelbehälter wieder über den TS-18-Wert steigen und damit Mehrkosten in der Lagerung und dem Transport mit sich bringen.
Auch Bürgermeister Jürgen Ackermann konnte zur Thematik informieren, so habe man bereits vor 10 Jahren intensiv über die Möglichkeiten einer Überdachung des Schlammstapelbehälters im Parlament beraten, dann aber mehrheitlich die damals mit hohen Zuschüssen finanzierbare Baumaßnahme abgelehnt. „Heute könnte sich, über die Solarfinanzierung, eine sinnvolle Ergänzung von Baumaßnahmen und staatlicher Förderung ergeben“. Hierzu legte ein anwesender Solarfachmann genauere Zahlen und Abwicklungsmöglichkeiten dar, die die anwesenden Ausschussmitglieder beeindruckten. Gleichfalls besprochen wurde auch ein Angebot einer heimischen Sägewerksfirma, das sich mit einer kostengünstigen Dachkonstruktion auseinandersetzte.
Vorsitzende Anette Ackermann beurteilte abschließend die fachliche Diskussion als wertvoll für die weitere Arbeit von Parlament und Magistrat: „Wir haben nunmehr ein besseres Bild und können sachgerechte Entscheidungen treffen“. |