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Henny Schäfer feierte 80. Geburtstag - Ortsvorsteher gratulierte seiner Mutter
Ein ganz besonderes Geschenk hatte sich Ortsvorsteher Herbert Schäfer zusammen mit seiner Ehefrau Monika zum 80. Geburtstag seiner Mutter Henny ausgedacht. - eine gemeinsame Reise ins Erzgebirge. Doch zuvor wurde dieser besondere Geburtstag noch mit den 3 Kindern, Schwiegerkindern, den 6 Enkeln, 6 Urenkeln und zahlreichen weiteren Gästen gefeiert. Auch Bürgermeister Jürgen Ackermann mit seiner Ehefrau Anette sowie Pfarrvikarin Xenia Mai waren in die Gartenstraße gekommen, um der Jubilarin ihre Glückwünsche zu übermitteln. Gemeinsam lauschte man, als Henny Schäfer aus ihrem ereignisreichen Leben erzählte.
Nach ihrer Geburt in Leusel musste sie mit ihrer Familie mehrmals umziehen, da ihr Vater als Berufssoldat und später als Zollbeamter an verschiedenen Standorten eingesetzt wurde. Gießen, Trier, Bayrischer Wald, Sudetenland und ab 1941 die deutsch-ungarische Grenze, das waren Stationen ihrer Kinder- und Jugendjahre. Frau Schäfer besuchte ein Internat mit dem Wunsch, Lehrerin zu werden. Doch die Kriegswirren lenkten ihren Weg in eine andere Richtung. Mit ihrer Mutter und ihrer Schwester flüchtete sie 1945 wieder nach Leusel. Um den Lebensunterhalt für die Familie zu verdienen, nahm sie eine Arbeit bei der Fa. Bücking an. Im Herbst 1945 konnte der Vater zur Familie zurückkehren und wurde 1949 bei der Bundeszollverwaltung wieder als Beamter eingestellt. Die Eltern zogen nach Frankfurt und Henny heiratete Erwin Schäfer, der bei der Bahn beschäftigt war. Die junge Familie lebte zunächst in Angenrod, bevor sie 1962 versetzungsbedingt nach Grebenau umzog. Die Kinder wuchsen heran und wurden selbstständig. Ein Sohn und die Tochter heirateten. Von 1973 bis 1977 lebten die Eheleute im neu errichteten Haus ihres Sohnes Herbert in der Gartenstraße, bevor sie sich 1977 ein eigenes Haus bauten, in dem sie mit Sohn Armin lebten, bis auch dieser eine eigene Familie gründete. Doch das Schicksal gab wieder einen anderen Weg vor, als ihn die Eheleute geplant hatten. Herr Schäfer wurde schwer krank und verstarb im Jahr 1984. Die Kinder und Enkelkinder ließen die Jubilarin jedoch nicht allein und halfen ihr, die Trauer zu verarbeiten. Gegenseitig unterstützte man sich und war füreinander da. So betreute Frau Schäfer viele Jahre zwei ihrer Enkeltöchter, damit die Schwiegertochter weiterhin berufstätig sein konnte. Auch heute noch hat sie zu allen Enkeln und Urenkeln ein besonders inniges Verhältnis. Die Familie nimmt in ihrem Leben einen hohen Stellenwert ein. Doch auch der Sport und die Gartenarbeit gehören zu den Dingen, die der Seniorin sehr wichtig sind. So ist sie als Mitbegründerin der Udenhäuser Gymnastikgruppe noch immer in der Gruppe aktiv und freute sich , als die Gymnastikgruppe ihr zum 80. Geburtstag gratulierte.
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