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Grebenau: Vorsitz der Jagdgenossenschaft bleibt in Familienhand – Hans-Joachim Schreiber einstimmig gewählt – neue Satzung

GREBENAU(r.) Einen nicht alltäglichen Generationenwechsel in der Spitze der Jagdgenossenschaft konnten die 25 Teilnehmer am vergangenen Freitagabend in der Gaststätte „Reidt“ erleben: Einstimmig wurde Hans-Joachim Schreiber, der Schwiegersohn des scheidenden Vorsitzenden Ernst Zimmer, zum neuen Chef der Jagdgenossen gewählt. Zuvor hatte aber der „alte“ Vorsitzende noch „das Heft in der Hand“, er begrüßte in der gut besuchten Jahreshauptversammlung neben den Teilnehmern als Gäste Bürgermeister Jürgen Ackermann, Forstamtmann Jürgen Braun von Hessen-Forst sowie den Jagdpächter Ingo Mekus mit Lebensgefährtin.

In seinem Jahresbericht machte Ernst Zimmer deutlich, dass man in mehreren Vorstandssitzungen die Interessen der Jagdgenossen wahrgenommen habe. Das vom Schriftführer verlesene Protokoll der letzten Hauptversammlung legte dies noch mal näher dar. Nunmehr war Rechner Alfred Schwarz gefordert, der die Einnahmen und Ausgaben der Versammlung vorstellte. Kassenprüfer Horst Schuchardt und Jürgen Ackermann hatten die Prüfung bereits vorgenommen, so dass auf deren Antrag sowohl Rechner als auch der gesamte Vorstand entlastet wurden.

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Vorstand und Jagdausschuss
Bürgermeister Jürgen Ackermann, Rechner Alfred Schwarz, Helmut Schäfer, Reinhard Hamel, Schriftführer Harald Weppler, Vorsitzender Hans-Joachim Schreiber, ehem. Vorsitzender Ernst Zimmer, Heinz Stein
Breiten Raum nahmen nunmehr die Wahlen ein, die folgendes einstimmiges bzw. einmütiges Ergebnis brachten: Vorsitzender: Hans-Joachim Schreiber; stellvertretende Vorsitzender Werner Döring, Schriftführer Harald Weppler, Rechner Alfred Schwarz. In den neu gegründeten Wahlausschuss, der auch künftig für die Kassenprüfungen zuständig ist, wurden gewählt: Volker Stein, Helmut Schäfer und Reinhard Hamel.

Nach der einmütig vorgenommenen Satzungsänderung dankte der neu gewählte 43-jährige Vollerwerbslandwirt Schreiber seinem Vorgänger für die jahrzehntelange Arbeit an der Spitze der Jagdgenossenschaft und übergab ein Präsent. Beide wünschten dem neuen Vorstand Glück und Erfolg bei den anstehenden Aufgaben.

Nach Berichten von Jagdpächter Ingo Mekus, der die Strecke erklärte und FA (Forstamtmann) Jürgen Braun wurde über die Verwendung des Jagdpachterlöses diskutiert. Hier soll, wie in jedem Jahr, wieder ein Grillfest stattfinden, jedoch wird der Vorstand eine Kostenbeteiligung festlegen. Auch nach Ende des offiziellen Teils blieben die Jagdgenossen noch lange im Gasthaus Reidt zusammen, um Erfahrungen und Meinungen auszutauschen.

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