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Keine Investitionen für Kläranlage – Bauausschuss informiert über Ausbau der Bahnhofstraße – Neueste Entwicklungen zum demographischen Wandel
UDENHAUSEN(r.) Aufmerksame Zuschauer hatte Vorsitzende Anette Ackermann, die im Forellenhof Udenhausen zur jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Landwirtschaft und Umwelt eingeladen hatte, war doch die Tagesordnung mit unterschiedlichsten Themen besetzt.
Zu Beginn der Ausschusssitzung wurden vom Bürgermeister die bereits in Anliegerversammlungen, Ortsbeiratssitzungen und zahlreichen Veröffentlichungen des Magistrats bekannten Sachverhalte zum Ausbau der Bahnhofstraße gegeben. Der Baugebinn soll danach nächste Woche erfolgen, die Sperrung erfolge halbseitig, kurzzeitig müsse auch mit einer Vollsperrung gerechnet werden. Für entsprechende Umleitungen habe man gesorgt, nähere Informationen könnten in der Stadtverwaltung gegeben werden. Dies beziehe sich auch auf die Frage der Anliegerbeiträge, die erst in ca. drei Jahren fällig würden. Dazu gelte generell, dass die Hälfte der Gehsteigkosten auf die vom Ausbau profitierenden Grundstückseigentümer umgelegt würden. „Genaue Berechnungen sind erst nach Abschluss der Maßnahme möglich“.
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Keine Überdachung an der Kläranlage – der diesjährige Haushalt enthält keine entspre-chenden Mittel |
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Breiten Raum nahm auch die Diskussion zur beantragten Überdachung des Schlammstapelbehälters ein, bereits zu einem früheren Zeitpunkt habe man sich vor Ort über die Möglichkeiten einer Überdachung und Nutzung von Solartechnik informiert. Wegen des bereits verabschiedeten Haushaltes sei die Angelegenheit allerdings erledigt, da keine Mittel eingestellt sind, könne man auch weitere Diskussionen dazu einstellen. „Möglicherweise wird der Sachverhalt mit dem Haushalt nächstes Jahr noch einmal besprochen“, schloss Vorsitzende Anette Ackermann den Tagesordnungspunkt ab.
„Älter, weniger , bunter“, zum demographischen Wandel referierte der Grebenauer Bürgermeister, selbst langjähriges Mitglied von Fachausschüssen der Regionalversammlung Mittelhessen in Gießen. „Die neuesten Zahlen bestätigen den Trend, dass noch weniger Menschen im Kreis künftig wohnen werden, dass aber auch Hilfestellungen für die kommunale Politik möglich sind. Stichworte wie Geburtenrate, Anpassung der Lebenserwartung und Wanderungsgewinne prägten die Besprechung im Forellenhof, die Teilnehmer waren sich einig: Die Entwicklung bringt entscheidende Änderungen für Kreis und Gemeinden. |