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Hegering Gründchen wählt neuen Vorstand - Arno Eifert übernimmt den Vorsitz der Gründchenjäger von Erich Lindenlaub
Bei der Jahreshauptversammlung der Grebenauer Jägerschaft lies 1. Vorsitzender Erich Lindenlaub nochmals die Ereignisse und Aktivitäten des vergangenen Jagdjahres, wie Hegeringwanderung und Übungsschießen, Revue passieren. Er brachte zum Ausdruck, dass sich die Grebenauer Grünröcke besonders der Hege und Pflege eines angemessenen, gesunden und artenreichen Wildbestandes nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit verschrieben hätten. Wie Lindenlaub betonte, wollen die Grebenauer Jäger die Jagd und Hege so ausüben, dass Land- und Forstwirtschaft nicht beeinträchtigt und insbesondere Schwarzwildschäden möglichst vermieden werden. Die nachfolgende Neuwahl des Vorstandes brachte einen Generationswechsel.
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Der alte und neue Vorstand stellen sich zum Gruppenbild mit Dame |
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Der neugewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender Arno Eifert 2. Vorsitzender Klaus Frey Kassenführer Rolf Fischer Stellvertreter und 1. Beisitzer Günther Koch Schriftführer Gerd-Dieter Kaiser Stellvertreter und 2. Beisitzer Michael Kaiser Schießwart Ralf Dörr und Heinrich Schmidt Stellvertreter Werner Rüffer Bläserobmann Hermann Heiß Stellvertreter Steffen Schäfer 3. Beisitzerin Katja Schäfer
Als Wahlleiter fungierte Walter Diebel, Ursula Raatz und Hans Krause wurden zu Kassenprüfern gewählt. Namens des neugewählten Vorstandes bedankte sich der neue 1. Vorsitzende Arno Eifert für das einvernehmliche Votum und den Vertrauensbeweis. In einer kleinen Laudatio und mit einem Präsent würdigte er die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder. Insbesondere dankte er dem langjährigen Jägerchef Erich Lindenlaub für seinen Einsatz und seine Verdienste um den Hegering. Arno Eifert hob hervor: „Unser alter Hegeringvorsitzender, der aus Thüringen stammt und mittlerweile zum Gründchen-Urgestein reifte, ist ein erfahrener und überaus belesener Jagdfachmann, dem der Schutz der Natur sowie die Hege der Wildes und die Verbesserung seiner Lebensräume besonders am Herzen liegen.“ Wie Eifert in einer kurzen, programmatischen Rede ausführte, will man den Verein neu beleben, der Sache mit der Jagd wieder mehr Schwung verleihen und Biotope sowie Jagdeinrichtungen und öffentliche Wahrnehmung verbessern. Die Gründchenjäger haben sich, als jagdkameradschaftlicher Zusammenschluss, besonders der Pflege der Waidgerechtigkeit und jagdlichen Brauchtums verschrieben. In der zusätzlich nach dem hessischen Jagdgesetz bestehenden Hegegemeinschaft Grebenau sind neben den Jagdausübungsberechtigten auch die Vorsitzenden der örtlichen Jagdgenossenschaften vertreten. Eifert appellierte abschließend: „Wir müssen das Lernortnaturprogramm, die Nachwuchsarbeit und die Jungjägerwerbung forcieren, sonst stirbt mangels jagdpachtfähigen, heimischen Jägern, das Jagdhandwerk langsam aus“. |