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Zum Tag des Baumes am 25.04. - Grebenauer Schulkinder pflanzten Baum des Jahres: die Walnuss
”Kinder aufgepasst, ein Rätsel: Was trägt im Sommer ein grünes Kleid und liegt zur Weihnachtzeit zum Schmaus bereit? Richtig: die Walnuss“. Die Kinder, die es nicht gewusst haben, tröstet Förster Arno Eifert zu Beginn der Pflanzaktion, mit dem Sprichwort: ”Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht!” Vor dem Ausheben der Pflanzlöcher auf dem Schulgelände und in einem Biotop bei Wallersdorf erklärte der Förster den Kids, unterstützt von Lehrer Lothar Hartl, die Eigenschaften und Vorzüge des Walnussbaums. Die Walnuss ist ein typischer Hausbaum. Er ist vom Kuratorium Baum des Jahres für 2008 auserwählt worden, damit wir uns wieder mehr um unseren guten, alten Freund kümmern. In römischer Zeit wurde er in weiten Teilen Süd- und Mitteleuropas als Fruchtbaum kultiviert. Dies unterstrich auch der mitwirkende Leiter des Ausbildungs- und Naturschutzzentrum in Kirtorf (AZN), Dr. Martin Jatho anschaulich. Er trat verkleidet als römischer Legiönär auf und berichtete den staunenden Kindern: ”Ihr kennt doch Asterix und die Gallier. Seht Ihr, über Italien kam die Walnuss nach Frankreich, sie wurde uns im 8. Jahrhundert von den Galliern mitgebracht, die damals Welschen genannt wurden. Aus Welschnuss entwickelt sich der Name Walnuss.” Das Edelste am Walnussbaum ist sein Holz (das Holz der Künstler), das für Möbel, Furniere, Parkett, Gewehrschäfte, Musikinstrumente und Drechselwaren verwendet wird und natürlich seine Nüsse. Bis zu 150 kg Nüsse kann ein freistehender Baum im Jahr produzieren. Vom Klimawandel wird die wärmeliebende Walnuss vermutlich profitieren. Nachdem Förster Eifert erklärte, an welchen typischen Merkmalen, wie silbrige Rinde, gefiederte Blätter und kugelförmige Krone, man den Walnussbaum erkennt, ging es ans Werk: Zwanzig stattliche Walnussbäume wurden von den Kindern gepflanzt und gut gewässert, damit sie in ein paar Jahren reichlich Früchte tragen und es für alle heißt: Wer knackt die Nuss? Abschließend wurden die kleinen Baumfreunde mit einem „Walnusstaler“ für ihre Pflanzarbeit belohnt nachdem sie versprachen, die Patenschaft für die Bäume zu übernehmen.
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