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Bürgermeister besorgt über ärztliche Versorgung - Fachvortrag zum Stadtinformationssystem der ovag
Die jüngste Sitzung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister fand im Bürgerhaus Eichenrod statt, Vorsitzender Jürgen Ackermann (Grebenau) konnte neben 12 Kolleginnen und Kollegen vor allem als kompetente Refereten Dr. Thorsten Reichel, Raimund Wolf von der ovag und Jörg Tiede von der Firma Softplan begrüßen. Die Zusammenarbeit der ovag mit der Software-Firma sowie der ekom21, dem kommunal orientieren Rechenzentrum in Gießen, machte sich bei dem rund 45-minütigen Power-Point-Vortrag bezahlt: Eindrucksvoll wurde ein Stadtinformationssystem vorgestellt, das umfangreiche Auskünfte und Entscheidungshilfen auf städtischer Ebene ermöglicht. „Stellen Sie sich vor, ein Spielplatz soll verlegt oder ein Baugebiet geschaffen werden, alle möglichen Daten zu diesem Thema finden Sie im System wieder“, legte Jörg Tiede von Softplan dar. Auch spezielle Verknüpfungen von Liegenschaftsinformationen, Umweltdaten, Leitungen, Einwohnerstatistiken, selbst thematische Karten könnten schnell aufbereitet werden. Bürgermeister Erwin Horst (Ulrichstein), der sich für die Kosten des IT-Verfahrens intererssierte und sein Kollege, Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer aus Schlitz, waren rege Partner in der sich anschließenden Diskussion.
Sorge bereitete das nächste Thema, Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg informierte von ihrem Gespräch mit dem Landrat hinsichtlich der ärztlichen Unterversorgung im Kreis. „Die Wege zur Artzpraxis werden immer länger, dies können wir nicht hinnehmen“, so lautete das einhellige Votum der Kollegen. Die Romröder Bürgermeisterin wurde, auch nach Erfahrungsaustausch mit ihrem Mücker Kollegen Matthias Weitzel, gebeten, im Namen aller Rathauschefs im Vogelsbergkreis beim Sozialministerium zu intervenieren, hierbei soll ein offener Brief und der Einsatz des Landrates hilfreich sein. Nunmehr war es an Gastgeber Heiko Stock, der Lautertaler Bürgermeister berichtete von seinen Verhandlungen mit den Tierschutzvereinen, eine einvernehmliche Lösung stellte er dabei in Aussicht. Für Fragen der Versicherung von Feuerwehrangehörigen war Diplomverwaltungswirt Robert Geschwinder von der GVV Kommunalversicherung Köln bewährter Ansprechpartner, Lauterbachs Bürgermeister Rainer Vollmöller legte dar, dass künftig die Abwicklung der Versicherungsfälle bedenkenlos in jeder Stadt und Gemeinde separat erfolgen könne.
Mit Problemen im Umweltrecht befassten sich abschließend die Rathauschefs, nach Vortrag von Kollege Erwin Horst aus Ulrichstein wurde Vorsitzender Jürgen Ackermann beauftragt, für die nächste Dienstversammlung mit Landrat Rudolf Marx einen entsprechenden Tagesordnungspunkt zu vereinbaren.
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Fachgespräche im Bürgerhaus Eichenrod - 12 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister tagten mit ihrem Arbeitskreis und verschiedenen Referenten
v.l.n.r.: (hinten): Berhard Ziegler (Herbstein), Erwin Horst (Ulrichstein), Rainer Vollmöller (Lauterbach), Edwin Schneider (Hauptamt Freiensteinau), Uwe Offhaus (Feldatal) vorne: Matthias Weitzel (Mücke), Manfred Dickel (Wartenberg), Dr. Birgit Richtberg (Romrod), Gastgeber Heiko Stock (Lautertal), Hans-Jürgen Schäfer (Schlitz), Vorsitzender Jürgen Ackermann (Grebenau)
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