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Ausflug in die Kinderakademie nach Fulda mit der Projektgruppe „Tiere“
Am 17. April sind wir mit den Kindern der Projektgruppe „Tiere“ nach Fulda in die Kinderakademie gefahren. Dort waren wir um 14.00 Uhr zu einer Führung mit dem Titel „Hasenspuren“ angemeldet. Dank der Unterstützung einiger Eltern konnte für diesen Ausflug ein Fahrdienst organisiert werden, wofür wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken. Wir wurden von Caroline empfangen, die uns auf den Spuren der Hasen begleitete. Den Spuren folgend kamen wir in einen Raum, in dem ein ausgestopfter Feldhase in einem Schaukasten zu sehen war. Caroline erzählte der Gruppe viele wichtige Einzelheiten über Feldhasen wie z. B.: Feldhasen sind ziemlich groß, haben sehr lange Hinterbeine mit denen sie schnell laufen und weite Sprünge machen können. Die Ohren eines Feldhasen nennt man Löffel, die er nach allen Seiten drehen kann, die Augen sitzen seitlich am Kopf so dass er einen Rundumblick hat, ohne dabei den Kopf drehen zu müssen. Den Schwanz nennt man „Blume“ und die Mulde in der der Hase schläft heißt „Sasse“. Sein Fell hat eine bräunliche Farbe und ist getarnt, damit ihn der Fuchs nicht so leicht erkennt, wenn er sich im Feld versteckt. Die nächste Spur führte in einen Raum, in dem die Kinder etwas über die Ernährung der Feldhasen erfuhren z. B. , dass sie gerne Kräuter, Mais, Löwenzahn fressen und sich im Winter von Rinde ernähren. Ein kurzer Film veranschaulichte auch sehr gut, wie die Hasen sich in der freien Natur bewegen. Die „Hasenspuren“ führten die Kinder anschließend in einen Raum, in dem eine Meßlatte an der Wand angebracht war und die Kinder ausprobieren durften, wie weit sie im Vergleich zu den Feldhasen springen konnten. In einem Schaukasten konnten sie sich einen Fuchs anschauen, der zu den Feinden des Feldhasen gehört. Auch Bussard und Habicht können den Hasen gefährlich werden, glücklicherweise waren die aber ebenfalls ausgestopft. Im nächsten Raum waren echte, lebende Kaninchen zu bewundern, einige braune mit einem samtweichen Fell und ein weißes mit roten Augen, die die Kinder auch streicheln konnten. Im Anschluss daran durften alle noch ihre kreativen Fähigkeiten unter Beweiß stellen und sich Hasenohren basteln. Nach dieser sehr interessanten und lehrreichen Führung bedankten sich alle Kinder bei Caroline und hatten nun erst einmal Hunger. Im Aufenthaltsraum fanden alle ein Plätzchen um sich zu stärken, jeder hatte einen gut gefüllten Rucksack mitgebracht. Da es aber noch mehr in der Kinderakademie zu sehen gab, lockte die Neugierde anschließend alle wieder eine Etage nach oben, wo originelle Spielgeräte auf die Kinder warteten. Dort gab es eine „Luftmaschine“, einen Goldesel, eine Elefanten-Kugelbahn, einen riesigen Legokasten, knifflige Denkspiele, eine Bibliothek und noch einiges mehr. Die Kinder, aber auch die Erwachsenen hatten beim Spielen und Ausprobieren noch sehr viel Spaß und alle waren am Ende der Meinung, dass dies ein gelungener Ausflug war.
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