Herstellung von Salzteig

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Kindergarten Tabaluga - Herstellung von Salzteig

Am 3. Projekttag wurde von Markus, Jessica, Stella, Helene, Lenny, und Lukas Salzteig zubereitet.
Salzteig Rezept:
2 Tassen Mehl
2 Tassen Salz
1 Tasse Wasser
Alle Zutaten werden abwechselnd von den Kindern in eine Schüssel gegeben. Danach dürfen alle Kinder den Zeig durchkneten. Dabei spüren sie wie geschmeidig und locker der Teig wird. Nun bekommt jedes Kind ein Teigklumpen und kann ihn mit dem Wellholz ausrollen. Jeder kann sich nach belieben Salzteig Blumen, Herzen, Schmetterlinge ausstechen. Bei jedem ausgestochenen Teil wird mit einem Stäbchen ein Loch hineingedrückt.
Die fertigen Teile werden auf ein Backblech gelegt und bei schwacher Hitze im Ofen gebacken.
Am 4. Projekttag werden die fertig gebackene Teile von beiden Seiten angemalt. Nach dem Trocknen können die Kinder ein Bastband durch das Loch fädeln.
Am 5. Projekttag können sie ihre "Kunstwerke" mit nach Hause nehmen.

Projekt Sinne
“sehen, riechen, schmecken, hören, fühlen" All unser Wissen gründet sich auf Wahrnehmung. Die fünf Sinne sind “Sachverwalter der Seele”.
Zum Einstieg zum Thema "Sinne" hören die Kinder die Geschichte "Ein wunderschöner Kieselstein". Im Anschluss bauen die Kinder mit mir Taststraßen mit unterschiedlichen Materialien auf. Mit verbundenen Augen wird ein Kind über die Taststraße geführt. Das Kind soll beschreiben, wie sich der Weg angefühlt hat. War es angenehm, war es hart oder weich? Es kann auch raten, welches Material ausgelegt war und dann die Augen öffnen und vergleichen.
Zur Sensibilisierung des Hautsinnes haben sich die Kinder gegenseitig mit Igelbällen masiert. "Fühlsäckchen", verschiedene Gegenstände z.B. Stein, Bleistift, Tannenzapfen etc. sind in einem Säckchen. Einem Kind, das gerne mitspielen möchte, werden die Augen verbunden. Es holt nach seiner Wahl einen Gegenstand heraus. Nun tastet es mit beiden Händen das Material ab und sagt, wie es sich anfühlt z.B. hart, weich, glatt, weich oder rau. Es kann auch sagen, welchen Gegenstand es heraus geholt hat. Alle Sinnesorgane brauchen Anregungen um wahrzunehmen. Sie müssen benutzt werden, um nicht zu verkümmern und sie brauchen "Training" um sensibler zu werden.
Zur Sensibilisierung unseres Geschmacksinnes schmecken die Kinder mit verbundenen Augen verschiedene Obst und Gemüsesorten und versuchen, sie zu benennen. Es schmeckt süß, sauer, salzig, bitter oder würzig.
Am 5. Projekttag beschäftigen wir uns mit unserem Gehör. Die Kinder hören das Klingen verschiedener Musikinstrumente und lernen sie voneinander zu unterscheiden. Wir ahmen Tierstimmen nach und spielen verschiedene Spiele im Kreis z.B. “Im Keller ist es duster” und “Stille Post”.
Zum Schluss lese ich den Projektkindern die Geschichte "Hoppel und die kleine Maus" vor.
Wir besprechen, dass wir am 6. Projekttag ein Klanginstrument herstellen und sie eine leere Konservendose mitbringen möchten. Das gefertigte Klanginstrument können die Kinder am gleichen Tag mit nach Hause nehmen.
Am 7. Projekttag sprechen wir über Gerüche. Jedes Ding riecht anders? z. B. Kaffee, Apfel, Kakao, Zwiebel etc.
Zunächst biete ich den Kindern verschiedene Dinge zum Riechen an. Die Kinder sollen sich den jeweiligen Geruch fest einprägen.
In einer zweiten Spielstufe versuchen die Kinder mit verbundenen Augen den Gegenstand den ich in der Hand habe, nur am Geruch zu erkennen. Je ähnlicher die Gerüche sind z.B. verschiedene Seifen, Parfums, um so schwieriger wird es. Wir sprechen über Gerüche, die die Kinder vom Kindergarten kennen z.B. Plätzchen oder Kuchen backen, Kaffee kochen, Kerzenwachs, wenn etwas angebrannt ist, Reinigungsmittel, Kleber etc.
Am 8. Projekttag beschäftigen wir uns mit unseren Augen, unserem Sehsinn.
Wir spielen zuerst das Spiel “Ich sehe was was du nicht siehst”. Jedes Kind kommt einmal an die Reihe.
Das Sehen gelingt nur, wenn die Augen dazu genügend Licht haben, da sie im Dunkeln nichts erkennen. Sehen ist jedoch mehr als das genaue Erfassen eines optischen Reizes. Das verrät uns bereits die Umgangssprache, die eine Menge Redewendungen für das Sehen bereithält. "Mir geht ein Licht auf", "Ich blicke durch", "Mir fällt es wie Schuppen von den Augen" usw. Es gibt auch Situationen, in denen man "seinen Augen nicht traut" oder lieber gar "die Augen verschließt". Und wenn wir die Augen schließen, nehmen wir die Welt meist "mit anderen Augen" wahr!
Spiele zur Figur-Grund-Differenzierung helfen den Kindern z.B. sich auf wesentliche Reize zu konzentrieren, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Wir schauen uns gemeinsam verschiedene Bilder an und versuchen nach langem hinschauen wahrzunehmen was wir sehen.

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