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Alsfeld: Ambulanter Pflegedienst Rambachhaus feiert 10-jähriges Jubiläum – Sommerfest mit viel Prominenz
ALSFELD(r.) Viel Prominenz war zum Sommerfest des Ambulanten Pflegedienstes ins Rambachhaus gekommen, hatten diesmal doch die Leitung der Ambulanten Dienste Anette Ackermann und ihre 25 Mitarbeiter allen Grund zum Feiern: Die Gründung des Pflegedienstes jährte sich zum 10. Mal. In ihrer Begrüßung konnte Anette Ackermann die Geschäftsleitung Ehepaar Ingrid und Martin Ratmann, quasi die Hausherren, begrüßen, ferner 1. Stadträtin Ingrid Beckmann-Launer aus Alsfeld sowie Gerhard Rückel, der als Seniorenbeauftragter der Alsfelder Vereine der Einladung ins Rambachhaus gefolgt war. Ein eher kurioser Gruß galt dem stellvertrenden Kreistagsvorsitzenden und Sprecher der Vogelsberger Bürgermeister, handelte es sich doch um ihren eigenen Ehemann, den Grebenauer Bürgermeister Jürgen Ackermann.
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Singende Schwestern: Leitung Anette Ackermann, an der Gitarre begleitet von Tochter Greta, Pflegefachwirtin Rebekka Zölze und Kolleginnen des Pflegedienstes bringen den Gästen ein Liedchen dar. |
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„Das 10-jährige Jubiläum des Ambulanten Pflegedienstes wirft seine Schatten voraus, deshalb sind heute auch Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft anwesend.“, legte die Leiterin des Pflegedienstes zu Beginn der Veranstaltung dar. „Seit Langem ist zu beobachten, dass sich die Kreispolitik mit dem demographischen Wandel beschäftigt, die Auswirkungen auf die Seniorinnen und Senioren sind gewaltig. Mit Augenmaß müssen hier Weichenstellungen erfolgen. Stichworte wie „Überalterung der Bevölkerung, Einwohnerverluste, Zunahme pflegebedürftiger Menschen, Zunahme von Rentenbeziehern und die Bedarfsverschiebung kommunaler Infrastruktur, all dies konfrontiert auch unsere Politiker im Vogelsbergkreis.“ Gesundheitsreform, dass sei im Geschäftsbereich „Pflege“ fast ein Schimpfwort, ständig ändere sich etwas, bis gestern geltende Grundsätze seien heute schon nicht mehr „up to date“, eine nicht nur die Fachleute verwirrende Rechts- und Verordnungslage bringe manche Belastungen im Tagesgeschäft mit sich. „Umso erstaunlicher kann gewertet werden, dass sich der Ambulante Pflegedienst Rambachhaus einer immer stärker wachsenden Beliebtheit im Alsfelder Raum erfreut“, legte Anette Ackermann die Bilanz der 10-jährigen Tätigkeit dar. Gleichfalls lobende Worte fanden die nachfolgenden Redner, Geschäftsführer Martin Ratmann machte deutlich, dass der Pflegedienst kompetent besetzt sei und viele Menschen den Weg ins Rambachhaus fänden. Stellvertretender Kreistagsvorsitzender Jürgen Ackermann überbrachte die Grüße der Kreisgremien und freute sich über die gute Zusammenarbeit des Pflegedienstes mit den Behörden im Vogelsbergkreis. 1. Stadträtin Ingrid Beckmann-Launer hob auf das gute Verhältnis der Stadt Alsfeld mit dem Rambachhaus ab, während Seniorensprecher Gerhard Rückel die Interessenvertretung älterer Menschen in den Mittelpunkt seines Grußwortes stellte. Untermalt wurden die Reden durch musikalische Darbietungen, die Fischer-Chöre aus Schwarz überzeugten mit ihrem a-cappella Liedern ebenso wie die jungen „Pinguine“ mit ihren Tanzeinlagen. Abschließender Höhepunkt, bevor die Gäste von der hauseigenen Küche durch Küchenchef Lothar Müller mit Grillspezialitäten verwöhnt wurden, war jedoch die Gesangseinlage der Pflegedienstmitarbeiter. Unter Leitung ihrer Chefin intonierten sie: „Horch was kommt von draußen rein, kann doch nur die Schwester sein“. |