Gibt es in Grebenau ein Pflegeheim?
Seit Monaten aktiv und in Verhandlungen
Bekommt Grebenau die Chance, dass ältere und pflegebedürftige Menschen im Gründchen in ihrer Heimat bleiben können, und aus dem näheren Umkreis einige hinzukommen? Um das zu verwirklichen hat Klaus Krug DRK Vorsitzender und 1. Stadtrat die Initiative ergriffen um hierfür aktiv zu werden. Die Idee, so Klaus Krug kam , als ich im vergangenen Frühjahr in einem Altenheim jemand besuchte und mir dann bewusst wurde, wie schade es ist, dass ältere Menschen aus ihrem sozialen Umfeld und aus ihrem Heimatort Gründchen herausgerissen werden, da es hier keine Möglichkeit für stationäre Heimbetreuung gibt. Nach meinen Angaben sind über 20 ältere Menschen aus dem Gründchen auf andere Pflegeheime verteilt. Hier muss Abhilfe geschaffen werden, ein Bau eines Altenheimes hier in Grebenau ist meines Erachtens von wichtiger sozialer Bedeutung für die älteren Menschen hier im Gründchen.
Ein vorstellbares Grundstück ist gefunden. Jedoch die Eigentumsverhältnisse und einiges herum mussten vorab geklärt werden. Das geplante Grundstück ist von der Lage her bestens geeignet. Es ist groß genug, liegt mitten in Grebenau, mit einem Teich dabei, nach ein paar Metern ist man auf dem Marktplatz, beim Arzt oder in den Geschäften. Diese Eigenschaften die die Lage des Grundstückes ausmachen, sind uns sehr wichtig, denn damit werden die Menschen in das Geschehen des Ortes mit einbezogen. Sie sind bei allen Veranstaltungen und Geschehnissen nah dabei.
Die Bauaufsicht mit dem Denkmalschutz wurde eingeschaltet, man hat das Gelände und unter Denkmalschutz stehende Anwesen besichtigt und einige Stellungnahmen abgegeben. Auch haben wir schon Gespräche geführt und haben weitere Termine vereinbart.
Auch durch die gute ärztliche Versorgung (Ärztehaus) unseres Gründchens kommen viele Patienten aus den Nachbargemeinden zur Behandlung. Diese älteren Menschen aus den Nachbargemeinden mit ihren langjährigen Kontakten und Verwandschaften würden auch durch die Nähe nach Grebenau kommen.
So haben sich noch vier Mitstreiter um Klaus Krug gefunden, die ihn sehr engagiert unterstützen, alle tragen mir aus ihrem Bereich ihr Wissen zu. Des Öfteren haben wir uns zusammengesetzt und so einen gut funktionierenden Arbeitskreis gebildet und die weitere Vorgehensweise abzusprechen. Es ist uns bewußt, dass man eine Größe von 40 bis 50 Patienten erreichen muß, damit sich die Sache rechnet. Auch hat man verschiedene Pflegeheime in unserer Umgebung besichtigt, mit Geschäftsführern und Mitarbeitern und deren Bewohnern gesprochen. Wir haben einige Gespräche geführt und weitere Termine vereinbart.
Viel mehr Informationen möchten wir, so Klaus Krug, noch nicht geben, denn wir haben Kontakte aufgebaut, die ein mögliches Interesse an dem Projekt haben und das Vorhaben ggf. unterstützen werden. Mit einer kleinen Präsentation stellen wir den Standort Grebenau den möglichen Interessenten vor.
